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DG Haustechnik: Umsatzstatistik DG Haustechnik nach drei Quartalen 2026

(Grafiken: DG Haustechnik)

Die Warengruppe Heizung bleibt auch im dritten Quartal 2026 die treibende Kraft bei den Umsatzerlösen im deutschen Haustechnik-Großhandel. Auch die Warengruppe Sanitär weist laut der anonym durchgeführten Ergebnisabfrage unter den Mitgliedsunternehmen des DG Haustechnik im Vergleich zu den Vorjahresmonaten August und September zumindest keine Umsatzrückgänge mehr auf. Die Warengruppe Installation zeigt sich in beiden Monaten mit einem Umsatzplus von jeweils 7,7 % stabil.

Kumuliert für die ersten drei Quartale 2026 ergibt sich über alle Warengruppen hinweg ein Umsatzplus von 6,4 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Trotz dieser positiven Entwicklung darf nicht übersehen werden, dass sich das Umsatzwachstum in der Warengruppe Heizung im September abgeschwächt hat. Ein möglicher Grund hierfür könnten die teilweise bestehenden Lieferengpässe bei Wärmepumpen sein.

Angesichts der anhaltenden geopolitischen Krisen und der schwachen Neubautätigkeit fällt die Zwischenbilanz dennoch insgesamt positiv aus.

Johannes M. Börner, 1. Vorsitzender des DG Haustechnik, kommentiert die Zahlen mit Blick auf das Jahresergebnis 2026:

„Entscheidend für ein positives Jahresergebnis bleibt, dass sich die Umsatzerlöse in den Warengruppen Heizung und Installation im deutschen Haustechnik-Großhandel zumindest auf dem aktuellen Niveau verstetigen. Die Auswirkungen der aus dem GModG resultierenden weiteren Absenkung der Förderhöhe beim Heizungstausch lassen sich derzeit nur schwer realistisch einschätzen.

Angesichts der andauernden politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten in Deutschland - und weltweit - ist ein positives Gesamtergebnis bei den Umsätzen unserer Branche ein kleiner Lichtblick. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings die Warengruppe Sanitär. Wie bereits bei der Vorstellung der Halbjahresergebnisse gesagt, eine verstärkte Investitionsbereitschaft ist in diesem Bereich weiterhin nicht in Sicht.“