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thermondo hat 3.000 Wärmepumpen eingebaut

Das Berliner CleanTech thermondo nennt für das Jahr 2022 einen Jahresumsatz von 104 Mio. EUR. thermondo hat sich mit großen Investitionen auf das Wärmepumpensegment fokussiert.

Der Umstieg zur Wärmepumpe ging für die Berliner mit einem erheblichen Ressourceneinsatz einher. Bedingt durch massive Investitionen in den Wärmepumpen-Hochlauf ging das EBITDA 2022 gegenüber dem Vorjahr auf -8,22 Mio. EUR zurück (2021: - 2,87 Mio. EUR). Allein für Forschung & Entwicklung fielen demnach Aufwendungen in Höhe von 2,42 Mio. EUR an. Zudem wurden hohe Investitionen in über 1.000 Trainingstage für die eigenen Beschäftigten, in die Software-Entwicklung, den Aufbau der Warenbestände und die Einstellung von Personal getätigt.

Die Berliner sehen sich inzwischen bei einem Marktanteil von rund drei Prozent am Wärmepumpen-Markt. Mit über 3.000 eingebauten Geräten (Stand Oktober 2023) auch als Marktführer im Segment der Wärmepumpen-Installation.

Philipp Pausder, Gründer & CEO von thermondo: “Seit April diesen Jahres herrschte bei Hauseigentümern, Handwerk und Industrie Unklarheit beim Heizungswechsel. Hunderttausende Hauseigentümer haben daher ihre Entscheidung für eine Wärmepumpe aufgeschoben. Obwohl die Nachfrage 2023 massiv eingebrochen ist, sind wir nur gut ein Jahr nach Einführung der Wärmepumpe Marktführer in einem Zukunftsmarkt mit einem Anteil von über 3 Prozent und haben über 3.000 Wärmepumpen im Bestand installiert. Wir wissen, dass wir deutlich mehr können. Sobald Hauseigentümer endlich Investitionssicherheit haben und sich der Markt in 2024 wieder normalisiert, sind wir in der Lage, unseren Durchsatz zügig zu verdreifachen.”

Die thermondo-Gruppe hat zudem zu Beginn des Jahres ihre Angebotspalette um die Produkte Photovoltaik, Batteriespeicher und Wallbox ergänzt und will diesen Geschäftsbereich weiter skalieren.